What`s next?

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Wie alles begann

Als ich Mitte der 90er Jahre an der RWTH Aachen Maschinenbau studierte, war ich eine der wenigen Studenten, die bereits ihre eigene Website hatten. Ich war fasziniert von Mathematik und Technologie, so dass ich mich für ein technisches Studium entschied. Doch dann kam das Internet, mein Interesse an Linux, ich programmierte meinen ersten Konfigurator (noch auf der Konsole ohne visuellen Output) und wollte weiter in diese neue digitale Welt eintauchen.  

Meine Neugier und mein Wunsch, jeden Tag etwas Neues zu lernen, brachten mich zu meinem ersten Job bei Avinci, einem IT-Dienstleister. Als ich als Quereinsteiger damals gefragt wurde „Möchtest Du lieber programmieren oder Konzept schreiben?“ entschied ich mich noch für ersteres. Ich fand es faszinierend, eine Aufgabe praktisch sofort lösen und das Ergebnis ausprobieren zu können. So entstand ein Analysetool für die Packstation der Deutschen Post und ich wurde Teil des Frontend-Teams in Bonn.

Doch ich merkte kurze Zeit später, dass meine Faszination für Technologie nicht ausreichte, um ein wirklich guter Software-Entwickler zu werden. Denn ich wollte gar nicht so tief in die Details eintauchen, sondern vielmehr meiner zweiten großen Leidenschaft nachgehen: Technologische Möglichkeiten zu nutzen, um daraus neue Lösungen zu entwickeln, zukunftsfähige Anwendungen zu kreieren und bestehende Plattformen noch besser zu machen. 

Was daraus wurde

Ich spreche die Sprache von Technologen, aber gehe vor allem darin auf, die stetige Weiterentwicklung im digitalen Bereichen kreativ zu nutzen und meinen Projekten meine persönliche Note zu verleihen. Dabei habe ich einen sehr hohen Anspruch an mich selbst und meine Arbeit. 

„Learning by doing“ ist etwas, das ich seit den 90er Jahren täglich anwende. Ich hasse Routinen und Schema F. Ich gehe gerne neue Wege und liebe meinen Freiraum. Ich arbeite gerne im Team, brauche aber meine eigenen vier Wände, in denen ich am effektivsten und effizientesten arbeite. Das ist meine größte Motivation und Inspiration. Ich bin digitaler Nomade, der in Hamburg, Sylt und Kopenhagen lebt und arbeitet. Ich bin ein Sprinter und kein Dauerläufer. Ich glaube daran, dass es zu jeder Herausforderung eine Lösung gibt. Und frage mich jeden Tag "What`s next?".

Mein Job als freiberufliche Digital-Strategin und -Konzepterin ermöglicht mir, die Dinge miteinander zu kombinieren, die mich wirklich begeistern: Analyse, Kreativität, Design und Empathie.